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Auto verkaufen: Diese Dokumente brauchst du – umfassender Leitfaden

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Wie muss ich vorgehen, wenn ich mein Auto verkaufen will?

Ein Auto zu verkaufen ist mit einigen Formalitäten verbunden. Um den Verkauf reibungslos abzuwickeln und dem Käufer eine problemlose Zulassung zu ermöglichen, musst du die richtigen Unterlagen vorweisen können. Dieser umfangreiche Leitfaden erklärt dir im Detail, welche Papiere du benötigst, warum sie wichtig sind und wie du vorgehst, wenn Dokumente verloren gegangen sind.

Warum Dokumente wichtig sind

Die Fahrzeugpapiere dienen dem Nachweis über Eigentum, Zulassung, technische Sicherheit und Steuerpflicht. Ohne sie kann der Käufer das Fahrzeug nicht anmelden, und du riskierst, dass der Verkauf nicht rechtswirksam ist. Zudem schafft eine vollständige Dokumentation Vertrauen – ein gut sortierter Ordner mit Rechnungen, Prüfberichten und Serviceheften zeigt, dass das Auto gepflegt wurde.

Essenzielle Dokumente im Detail

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein):
    • Führt Informationen wie Kennzeichen, Halteranschrift und technische Daten.
    • Muss beim Verkauf übergeben werden, wenn das Auto noch zugelassen ist.
    • Bei Verlust: Du musst ein Ersatzdokument bei der Zulassungsbehörde beantragen. Dazu brauchst du eine Verlusterklärung und ggf. eine eidesstattliche Versicherung.
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief):
    • Belegt das Eigentum am Fahrzeug.
    • Darf bei Finanzierung oft erst nach Ablösung übergeben werden.
    • Bei Verlust: Ersatz nur über die Zulassungsstelle nach Vorlage eines aktuellen TÜV-Berichts und eines Unbedenklichkeitsnachweises.
  • Prüfbericht der letzten Hauptuntersuchung (Pickerl/TÜV):
    • Bestätigt die Verkehrstüchtigkeit.
    • In Österreich gilt die 3-2-1-Regel (erste Untersuchung nach 3 Jahren, dann nach 2 Jahren, danach jährlich).
    • Ohne gültigen Prüfbericht kann der Käufer das Auto nicht zulassen.
  • Serviceheft und Wartungsnachweise:
    • Dient als Beleg, dass alle vorgeschriebenen Wartungen durchgeführt wurden.
    • Erhöht den Wert des Fahrzeugs, da es die Zuverlässigkeit dokumentiert.
  • Reparaturrechnungen:
    • Besonders wichtig bei größeren Reparaturen wie Motor oder Getriebe.
    • Zeigt, dass Schäden fachgerecht behoben wurden.
  • Betriebserlaubnis oder COC-Papiere:
    • Die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) oder das Certificate of Conformity (COC) belegt, dass das Fahrzeug den gesetzlichen Vorschriften entspricht.
    • Bei importierten Fahrzeugen zwingend erforderlich, um die Zulassung zu erhalten.
    • Bei Tuning-Teilen müssen Einzelabnahmen oder ABE vorliegen.
  • Kaufvertrag:
    • Sollte immer schriftlich sein.
    • Enthält Angaben zum Verkäufer, Käufer, Fahrzeug (Fahrgestellnummer!), Kaufpreis, Zahlungsart und Datum der Übergabe.
    • Regelt den Ausschluss der Sachmängelhaftung (bei Privatverkauf) und benennt bekannte Mängel explizit.
  • Ummeldeformulare und Abmeldebescheinigung:
    • Bei abgemeldeten Autos: Bestätigung der Zulassungsstelle, dass das Fahrzeug nicht mehr angemeldet ist.
    • Hilft dem Käufer, das Auto neu zuzulassen.
  • Alle Schlüssel und Codekarten:
    • Moderne Fahrzeuge haben Transponder oder Keyless-Systeme. Übergebe Haupt- und Ersatzschlüssel sowie eventuelle PIN-Codes.
  • Vollmachten und Bescheinigungen:
    • Falls du nicht selbst bei der Zulassungsstelle erscheinen kannst, stelle eine Vollmacht aus.
    • Bei Firmenfahrzeugen benötigst du eine Handelsregister- oder Gewerbeanmeldung.

Was tun bei verlorenen Dokumenten?

Der Verlust wichtiger Papiere verzögert den Verkauf. So gehst du vor:

  • Fahrzeugschein/Fahrzeugbrief verloren: Erkläre den Verlust bei der Polizei und bei der Zulassungsstelle. Beantrage ein Ersatzdokument. Das dauert einige Tage bis Wochen.
  • Serviceheft verloren: Frage in der Werkstatt nach, ob die Einträge digital vorliegen. Viele Hersteller können ein Duplikat erstellen.
  • Kein ABE/COC: Kontaktiere den Hersteller oder das Kraftfahrtbundesamt bzw. die österreichische Zulassungsbehörde und fordere eine Kopie an.
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Häufig gestellte Fragen

Muss der Fahrzeugbrief beim Verkauf vorliegen?

Ja. Ohne Fahrzeugbrief kann der Käufer das Auto nicht auf seinen Namen anmelden. Ist der Fahrzeugbrief noch bei der Bank, muss der Kredit zuerst abgelöst werden.

Kann ich ein Auto ohne TÜV verkaufen?

Ja, aber der Käufer muss den TÜV selbst neu machen. Weist du auf den abgelaufenen TÜV hin, kannst du dich vor Gewährleistungsansprüchen schützen. Der fehlende TÜV reduziert den Verkaufspreis.

Reicht ein mündlicher Kaufvertrag?

Nein. Ein schriftlicher Vertrag ist für beide Parteien rechtssicher. Nur so kannst du dich gegen spätere Forderungen schützen.

Was passiert mit der Versicherung nach dem Verkauf?

Die Versicherung endet erst mit der Abmeldung. Informiere daher deinen Versicherer und die Zulassungsstelle schriftlich über den Verkauf.

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